Spiegelstahl-Skulpturen

Spiegelstahl-Skulpturen

Die hochpolierte Oberfläche des Stahls erweitert die Skulpturen um eine weitere entscheidende Dimension. Neben der Form, dem Bezug zum Raum tritt nun die Reflexion hinzu. Die gesamte Umgebung spiegelt sich ebenso, wie der Betrachter in der spiegelblanken Oberfläche und wird somit zu einem Teil des Kunstwerks. Im übertragenen Sinne ist es eine Reflexion über das eigene Ich und das Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft.

Diese inhaltliche Tiefe steht im Dialog zur formalen Konsequenz, die die Werke von Stefan Faas zu begehrenswerten Kunstwerken von zeitloser Ästhetik macht.

Cortenstahl Monumente

Cortenstahl Monumente

Die bis zu monumentaler Größe aufragenden Cortenstahl-Stelen beziehen sich auf den menschlichen Körper, sie sind jedoch stark reduziert und in ihrer anthropomorphen Gestalt verfremdet.

Im künstlerischen Prozess von der Skizze über den Zuschnitt der Seiten ist es unerlässlich von Beginn an dreidimensional zu denken und die fertige Skulptur sowohl in ihrer Dimension, als auch von allen ihren Seiten und im Bezug auf den Raum zu imaginieren. Die fein differenzierte Patina des Cortenstahl bildet eine Art Schutzmantel und enthält damit auch eine symbolische Dimension. Alle Arbeiten von Stefan Faas bestechen durch ihre reduzierte Fomensprache, die den Skulpturen eine überzeitliche und damit wertbeständige Aura verleiht.

Köpfe | Stelen | Torsi

Geschmiedete Köpfe, Stelen und Torsi

Das Schmiedehandwerk ist eine der ältesten Techniken der Menschheit. Schon Hephaistos der legendäre Schmied der griechischen Antike schuf im dem Feuer Kunstwerke. Bei 800 bis 1.500° Celsius, im gelb- rötlichen Schein des Feuers, werden mit Kraft und Erfindungskraft entstehen Kunstwerke von archaischer Strenge und formaler Reduktion. In ihre wuchtigen Solidität und archaischen Anmutung erreichen die Skulpturen eine universelle Ebene.

Impressionen